So fing alles an - Freiwillige Feuerwehr Roringen

Feuerwehr Roringen
Feuerwehr Roringen
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So fing alles an

Der Feuerwehrverein Roringen wurde im Jahr 1947 gegründet.

An der Gründerversammlung am 05.08.1947 bei Hippe, heute Gasthaus Drakenberg, nahmen 21 Aktive teil, an diesem Tage wurde die Feuerwehr Roringen wieder gegründet. Jetzt werden sich sicherlich einige Leute fragen: -„warum wieder gegründet?“ - Aus dem Grund, das nach dem II. Weltkrieg ab diesem Tag die schriftlichen Aufzeichnungen der Monatsversammlungen der damaligen aktiven Kameraden beginnen. Folgende Kameraden nahmen an der Gründungsversammlung teil: Hermann Aue, Hubert Bergsieker, Hans Gößner, Karl Heinz Grote, Karl Haake, Heinrich Hippe, Otto Kirstan, Paul Kirstan, Walter Kirstan, Werner Kirstan, Walter Kretschmer, Willi Meyer, Karl Mesecke, Heinrich Quentin, Walter Ronnenberg, Willi Rosenplänter, Franz Schmid, Albert Schneider, Hans Scholz, Hermann Steinwachs, Günter Thofern.
Gründungsmitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Roringen
Traktor der Feuerwehr Roringen
Feuerwehr Roringen
Bis zu dieser Zeit hatte die Ortsfeuerwehr nur eine Handdruckspritze, welche in dem damaligen Spritzenhaus - heute Bücherei - untergestellt war. 1948 wurde durch Beziehungen eine Motorspritze (DKW Einheits TS) von einer Firma aus Göttingen organisiert. Damit die Spritze nicht getragen werden musste, wurde ein Anhänger für die TS und Gerätschaften beschafft, welcher von einem Trecker gezogen werden musste.

Um ein einheitliches Bild nach außen zu zeigen, sollten Uniformen angeschafft werden. Anfänglich stellte sich die Gemeinde quer, sie übernahm aber schließlich doch die Erstausrüstung der Kameraden.

Auch wenn man bei den Einsätzen durch den Trecker nicht allzu schnell fahren konnte entschloss man sich 1950 nach anfänglichen hin und her, ein Signalhorn zu kaufen, damit man sich bemerkbar machen konnte. Im November 1952 wurde "endlich" eine Feuerwehrfahne gekauft, damit man sich nach außen hin auch bei Umzügen darstellen konnte. Diese Entscheidung eine Fahne anzuschaffen fiel der Feuerwehr nicht leicht, denn das Fahnentuch war schon damals nicht gerade billig. Um das nötige Geld zusammen zu bekommen wurde eigens eine "Haussammlung" durchgeführt, wodurch überraschender Weise mehr als die Hälfte der Fahne finanziert werden konnte.
Wimpel der Feuerwehr Roringen
Gruppenbild der Feuerwehr Roringen
Alarmsirene
Fahne der Feuerwehr Roringen

Im Jahr 1961 bekam Roringen dann auch eine Sirene, damit eine bessere Alarmierung sichergestellt war.
Auch gab es immer wieder Probleme bei Einsätzen die Kameraden zum Einsatzort zu bekommen, aus diesem Grund stellte jemand aus dem Dorf seinen Jeep zur Verfügung. 1969 wurden dann zwei Fahrzeuge (Marke Borgwart) von der Bahn übernommen. Aus diesem beiden Fahrzeugen welche defekt waren, wurde im Maschinenschuppen ein intaktes Fahrzeug gebaut, damit man keine Probleme mehr mit der Personenbeförderung hatte.1970 wurde für die Ortswehr ein Tragkraftspritzenfahrzeug angeschafft, dieses Fahrzeug ersetzte den TSA und wurde vorübergehend in die Scheune eines Bauern untergestellt.
Feuerwehrauto
Als am 01.01.1973 die Eingemeindung nach Göttingen erfolgte, bekam die Feuerwehr in dem als Feuerwehrhaus geplanten und als Dorfgemeinschaftshaus genutzten Gebäude zwei Garagen und einen Übungsraum von ca. 20 m² zur Verfügung gestellt. In diesem Jahr wurde auch der Bogwart durch die Berufsfeuerwehr abgezogen, da er als Schneepflug eingesetzt werden sollte.

Am 16.02.1974 wurde ein vom Bund gestelltes LF 16 TS für die zweite Garage zugewiesen.

Vorplatz, Feuerwehr Roringen
Dieses Fahrzeug, welches für den Katastrophenschutz zuständig war, wurde auch bei dem Heidebrand 1976 zum Einsatz gerufen. 1989 wurde das LF 16, welches 1974 angeschafft wurde durch ein neues Fahrzeug (LF 16 TS von IVECO) ersetzt.
Saal im Feuerwehrhaus Roringen
Durch die mittlerweile hohe Anzahl an Jugendlichen und aktiven Mitgliedern und da der Platz für die theoretische Ausbildung schon seit langem nicht mehr ausreichte, entschloss sich die Feuerwehr die Räumlichkeiten zu erweitern. Nach jahrelanger Planung und der Freigabe der benötigten Geldmittel durch die Stadt wurde dieses Geld jedoch nicht für einen Anbau verwendet, sondern mit in die Errichtung eines neuen Dorfgemeinschaftshauses investiert. Denn durch Entstehen des neuen Hauses hatte nun die Feuerwehr die Möglichkeit das alte Dorfgemeinschaftshaus für sich zunutzen. Als am 06.11.1993 schließlich das Gebäude wieder an die Feuerwehr durch die Stadt übergeben wurde, begann man auch gleich mit viel Eigeninitiative durch aktive und passive Kameraden mit der Renovierung der "neuen Räumlichkeiten".
Das Tragkraftspritzenfahrzeug welches seit 1970 in Gebrauch war, wurde 1993 durch ein neues Löschfahrzeug mit 600 l Wassertank (LF 8/6) ersetzt, dieses Fahrzeug ermöglichte ein schnelles Vorgehen bei Bränden. Nachdem sich die Feuerwehrkameraden mit dem Fahrzeug vertraut gemacht hatten und auch schon einige Einsätze mit gefahren wurden, entschloss sich das Stadtkommando durch den Wegfall des Katastrophenschutzes und der Umstrukturierung der Feuerwehrfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt am 04.11.1995, das Fahrzeug wieder abzuziehen.
Feuerwehrauto
Da am Ort die dicht befahrende B27 vorbeiführt erhielt die Ortswehr aus diesem Grund ein Löschfahrzeug mit Hilfeleistungssatz, was das Bergen von zum Beispiel eingeklemmten Personen bei verunfallten Fahrzeugen ermöglicht.

Im Januar 1995 erhielt die Ortswehr zum Vorteil der Dorfbevölkerung 11 Alarmmeldeempfänger, denn durch diese Geräte kann die BF die Ortswehr alarmieren, ohne die Sirene einzuschalten, was bekanntermaßen gerade zu nachtschlafender Zeit als störend empfunden werden kann.
Feuerwehrauto
Alarmmeldeempfänger
Grillplatz
Nach intensiver Planung wurde seit 2001 der Vorplatz Stück für Stück neu gestaltet. Die aktiven Kameraden haben durch jede Menge Eigenleistung ein völlig neues Gesamtbild des Platzes geschaffen. Die Stufen, die als Aufgang zum Gerätehaus dienten, wurden entfernt und mit Erde aufgeschüttet. So entstand eine großer Platz, der mit einer Buchenhecke umpflanzt wurde. Am 30.05.2003 wurde auf dem Vorplatz ein fester Grill gemauert, um in gemütlicher Runde grillen zu können.
Fahrzeu der Feuerwehr Roringen
Aufgrund eines neuen Fahrzeugkonzeptes der Stadt Göttingen, das besagt, dass jede Feuerwehr ein Fahrzeug mit Wassertank besitzen soll, bekam die Ortsfeuerwehrwehr im Februar 2004 ein Tanklöschfahrzeug. Das Fahrzeug (TLF8W) mit 1800 Liter Wasser an Bord war vorher bei der Ortsfeuerwehr Geismar stationiert. Im Gegenzug wurde das LF16TS an die Ortsfeuerwehr Nikolausberg abgegeben.
Fast 15 Jahre nach der letzten Renovierung entschloss sich die Feuerwehr und der Feuerwehrverein im Jahre 2005, ihr Gerätehaus komplett zu renovieren. Die aktiven Kameraden und ein Maler haben dieses mit viel Eigeninitiative durchgeführt. Im Treppenhaus wurde das dunkelbraune Geländer abgeschliffen und neu lackiert. Weiterhin wurden die schon sehr alten grünen Gardinen im Gruppenraum durch neue ersetzt.
Werkstatt
Treppenaufgan zum Saal der FFW Roringen
Saal der FFW Roringen
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feuerwehr roringen
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